Unglaublich...

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Seit Tagen wird die Mailingliste der Piratenpartei geflutet mit Mails, die sich kurzgefasst zu folgenden beiden Themen äussern:

- Kann man als Mitglied einer Partei auf Anonymität bestehen?
- Kommt endlich mal die Mitgliederverwaltung in die Pötte?

Teilweise pendeln sich die Threads zu diesen Topics auf einem Niveau ein, wo man sich eigentlich nur noch fragen kann, ob die Schreiber dieser Mails sich mal Gedanken gemacht haben, wie solche Mails sich auf die Aussenwirkung der Partei auswirken!?

Meine klare Meinung zum 1. Punkt:

- Als Mitglied der Partei an sich ist man durchaus anonym ABER
- Wenn ich mich auf öffentliche Veranstaltungen begebe, die - wer hätte es gedacht - ÖFFENTLICH sind, dann kann ich mich nicht auf mein Recht auf Anonymität berufen, dies entbehrt nicht nur den rechtlichen sondern auch logischen Grundlagen!

Der ein oder andere sollte sich dann schlichtweg überlegen, ob er bei der nächsten öffentlichen Veranstaltung zuhause bleibt, oder ob in seinem Fall eine Partei wirklich so das Richtige ist! Die Piraten stehen für Politik 2.0, Transparente Politik und o.g. Diskussionspunkt ist schlichtweg kontraproduktiv und fördert kein Vertrauen in die Parteiarbeit.

Zum 2. Punkt:

In den 5 Tagen, in denen über das Einscannen von Mitgliedsanträgen und persönliche Antipathien diskutiert wurde, hätte ich persönlich die Datenbank schon angelegt, normalisiert, verfrontendet und ihr das Kaffeekochen beigebracht! Mir ist es echt Latte, wer mit wem kann! Aber wir haben am Samstag nen Parteitag, ohne aktuelle Mitgliederdaten, ohne eine Liste, wer bezahlt hat und wer nicht und die ach so großen Macher werden Ihrem Namen alles andere als gerecht! In der Zeit hätte meine Mutter die Daten in ein Excel gepackt - und die hat keinerlei Computerkenntnisse!

Jens

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